Ein Clubsessel hat eine typische Silhouette: eine niedrige, oft abgerundete Rückenlehne, die ohne Unterbrechung in geschlossene Armlehnen übergeht, und eine kompakte Sitzfläche. Dieser durchgehende Übergang zwischen Rückenlehne und Armlehnen unterscheidet ihn von einem modernen Sessel, bei dem die Rückenlehne gerade und abgesetzt ist.
Für einen Bezug macht das einen Unterschied. Bei einer durchgehenden Silhouette steht ein gerader Schnitt in der Mulde zwischen Rückenlehne und Armlehne ab, und der Stoff löst sich mit der Zeit genau an dieser Stelle. Der Schnitt hier folgt der Rundung und verteilt so die Spannung, statt sie zu bündeln.
So erkennst du deinen Sessel in zehn Sekunden:
- Schlanker Clubsessel: niedrige, abgerundete Rückenlehne, geschlossene Armlehnen in einem Zug, kompakte Silhouette
- Wuchtiger Clubsessel: dicke, umschließende Armlehnen, tiefe Sitzfläche, niedrige Rückenlehne
- ist die Rückenlehne gerade, hoch und deutlich von den Armlehnen abgesetzt, nimm den Standard-Sesselbezug
Gemessen wird die Gesamtbreite, von Armlehne zu Armlehne außen, an der breitesten Stelle. Bei einem wuchtigen Clubsessel geben die Armlehnen das Maß vor, nicht die Sitzfläche: Miss also auf Höhe der Armlehnen.
Das Aufziehen folgt der gewohnten Logik. Du ziehst den Bezug über die Rückenlehne, ziehst ihn nach unten und steckst den überschüssigen Stoff mit den Schaumstoffstäben in die Fuge zwischen Sitzfläche und Rückenlehne. Bei diesen runden Formen nimm dir Zeit, den Stoff am Übergang von Rückenlehne und Armlehne gut zu verteilen, bevor du ihn feststeckst: An dieser Stelle entscheidet sich das Ergebnis.
Der wasserabweisende Bezug ist maschinenwaschbar bei 30 °C ohne Weichspüler und trocknet an der Luft; der Bezug aus Kunstleder wird mit einem feuchten Schwamm gereinigt und darf nicht in die Maschine. Du hast 30 Tage Zeit für eine Rückgabe; die Kosten der Rücksendung trägst du.